{"id":27,"date":"2014-12-10T17:20:29","date_gmt":"2014-12-10T17:20:29","guid":{"rendered":"http:\/\/rvgermania05ronshausen.de\/wordpress\/?page_id=27"},"modified":"2020-03-01T08:16:53","modified_gmt":"2020-03-01T08:16:53","slug":"chronik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.rvgermania05ronshausen.de\/wordpress\/chronik","title":{"rendered":"Chronik"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\">Radfahrer Verein Germania 1905 Ronshausen e.V.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff0000;\">Die Chronik wurde von Fr. Schneider\/H. Mundszinger zusammengestellt. Vielen Dank f\u00fcr die hervorragende Arbeit.<\/span><\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr 1905 trafen sich vierzehn begeisterte Radfahrer im Gasthaus \u201eZur Krone\u201c in Ronshausen und gr\u00fcndeten den ersten, von sp\u00e4ter drei Radfahrer Vereinen des Dorfes, von denen zwei die Wirren der Zeit leider nicht \u00fcberstanden. Man gab dem neuen Verein den Namen \u201eRadfahrer Verein Germania 1905 Ronshausen\u201c. Als Namenspatronin d\u00fcrfte wohl die heroische Figur der Germania, die seit 1883 auf dem Niederwalddenkmal \u00fcber R\u00fcdesheim thront, Pate gestanden haben. Diesen Namen hat der Verein bis zum heutigen Tage beibehalten und auch das Gasthaus \u201eZur Krone\u201c ist heute, nach 100 Jahren immer noch das Vereinslokal des Radfahrer Vereins.<\/p>\n<p>Zum 1.Vorsitzenden wurde in der Gr\u00fcndungsversammlung Andreas Mausehund gew\u00e4hlt. Als weitere Gr\u00fcndungsmitglieder sind noch Heinrich Schumann, Peter M\u00f6ller und Peter Zilch namentlich bekannt. Noch im Gr\u00fcndungsjahr traten viele neue Mitglieder in den Verein ein, der sich schnell zu einem Hort der Pflege des Radsportes und der geselligen Sportkameradschaft entwickelte. Schon bald wurden gemeinsame Wanderfahrten unternommen, sowie Vereinsmeisterschaften im Stra\u00dfenrennen durchgef\u00fchrt.<br \/>\nAls erster H\u00f6hepunkt des Vereins wurde Pfingsten 1911 ein gro\u00dfes Rad-fahrerfest veranstaltet, das mit einer Bannerweihe verbunden war. Dieses Banner hat, besonders durch die dankenswerte Umsicht der beiden Gr\u00fcndungsmitglieder Heinrich Schumann und Peter M\u00f6ller, die Wirren zweier Weltkriege \u00fcberstanden und begleitet, nach einer gr\u00fcndlichen Restaurierung, auch noch heute unseren Verein in Freud und Leid. Die meisten anderen Vereinsunterlagen sind durch die Kriegsereignisse leider verloren gegangen.<\/p>\n<p>Der erste Weltkrieg von 1914 bis 1918 war eine harte Z\u00e4sur f\u00fcr den noch jungen Radfahrer Verein. Er unterbrach abrupt die Aufw\u00e4rtsentwicklung und brachte das Vereinsleben vollst\u00e4ndig zum Erliegen. Viele Sportkameraden wurden zum Milit\u00e4rdienst eingezogen und einige von ihnen kehrten aus dem Kriege leider nicht mehr zur\u00fcck.<br \/>\nDoch schon kurze Zeit nach Kriegsende fanden sich einige treue Mitglieder zusammen, um den Radfahrer Verein wieder neu zu beleben. Ansehen und Ruf wuchsen von Jahr zu Jahr, so dass zahlreiche Jugendliche dem Radfahrer Verein beitraten. Aus diesen jungen Mitgliedern entwickelte sich durch eifriges Training eine Gruppe guter Rennfahrer, die an vielen Radrennen teilnahmen und zahlreiche Siege bei Sto\u00df- und Langstreckenrennen erzielten, und damit den RV Germania 05 \u00fcber die Gemeindegrenzen hinaus bekannt machten. Durch die sportlichen Erfolge der aktiven Rennfahrer befl\u00fcgelt, war der Verein inzwischen auf 55 Mitglieder angewachsen. Inflation und steigende Arbeitslosigkeit brachte ihn aber in gro\u00dfe finanzielle Schwierigkeiten, und nur dem eisernen Willen und dem festen Zusammenhalt der Vereinskameraden ist das \u00dcberleben des Radfahrers Vereins Germania 1905 Ronshausen in dieser schwierigen Zeit zu verdanken gewesen.<\/p>\n<p>Die weitere Entwicklung des Sportbetriebes wurde durch den zweiten Weltkrieg erneut unterbrochen. W\u00e4hrend des Krieges von 1939-1945, der sehr viele Opfer, auch unter den Vereinskameraden forderte, ruhte wiederum das gesamte Vereinsleben. Auch nach Kriegsende war zun\u00e4chst jegliche Vereinst\u00e4tigkeit durch die Verwaltung der Besatzungsm\u00e4chte untersagt. Neu- oder Wiedergr\u00fcndungen von Vereinen mussten erst durch die Milit\u00e4rregierung genehmigt werden.<br \/>\nIm Jahre 1949 war es dann wieder soweit, Peter M\u00f6ller &#8211; er war wahrscheinlich der letzte Vereinsvorsitzende vor dem Kriege \u2013 lud alle verbliebenen Vereinsmitglieder zu einer Versammlung ein, bei der dann der Radfahrer Verein Germania wieder neu ins Leben gerufen wurde. Peter M\u00f6ller wurde wahrscheinlich \u2013 es ist leider nicht sicher belegt \u2013 wieder zum 1.Vorsitzenden gew\u00e4hlt. Das Vereinsleben kam schnell wieder in Gang und auch der Sportbetrieb wurde wieder aufgenommen. Die ersten Stra\u00dfenrennen wurden durchgef\u00fchrt und auch erste Versuche im Saalradsport wurden gemacht. Da es zu dieser Zeit noch keine Sporthallen in den l\u00e4ndlichen Regionen gab, fand das Training und auch die Wettk\u00e4mpfe f\u00fcr Kunst- u. Reigenfahren im Saale unseres Vereinswirtes statt, der ihn unserem Verein dankenswerter Weise kostenlos zur Verf\u00fcgung stellte. Durch die sportlichen Aktivit\u00e4ten wurden neue Mitglieder hinzugewonnen und der RV Germania konnte schon bald wieder die Zahl von 41 Mitgliedern verzeichnen.<\/p>\n<p>Anfang der 50er Jahre \u00fcbernahm Ludwig Lambrecht den Vorsitz des Vereines, den er, mit zwei kurzen Unterbrechungen, bis 1965 innehatte. Bis zu diesem Zeitpunkt geh\u00f6rte der RV Germania 05 noch keinem Sportverband an, da sich aber zu Beginn der 50er Jahre die Nachbarvereine zunehmend in Verb\u00e4nden organisierten, stellte sich auch f\u00fcr den RV Germania die Frage nach einem Anschluss. Schon im Sommer 1950 nahm der Verein als Gast am Bundesfest des Radfahrerbundes \u201eLandeck-Werratal\u201c in Ausbach teil. Dieser Radfahrerbund war eine regionale Vereinigung, dem damals 12 Radsport-Vereine aus dem Gebiet des heutigen Kreises Hersfeld-Rotenburg angeh\u00f6rten. Am 1.Juni 1951 trat der RV Germania 1905 Ronshausen, nach Mehrheitsbeschluss seiner Mitglieder, dem Radfahrerbund \u201eLandeck-Werratal\u201c offiziell bei.<br \/>\nNeben geselligen Wanderfahrten wurden in diesem Bund besonders der Rennsport und das Kunst- und Reigenfahren betrieben. Gerade der Saalradsport fand das Interesse der Ronsh\u00e4user Jugend und brachte dem Verein viele neue Mitglieder. W\u00e4hrend zun\u00e4chst sowohl im Rennsport, wie auch im Saalradsport mit normalen, oder selbst umgebauten Fahrr\u00e4dern trainiert und gefahren wurde, kaufte der Verein bereits 1951\/52 vier gebrauchte Saalradmaschinen und zwei gebrauchte Rennr\u00e4der, die durch Spenden der Mitglieder finanziert und in Eigenleistung bei \u201eKaufmanns Karl\u201c (Fa. C.H. Funk) in Stand gesetzt wurden.<br \/>\nBereits im Jahre 1952 richtete der RV Germania 05 Ronshausen das Bundesfest des Radfahrerbundes \u201eLandeck-Werratal\u201c aus. Bei diesem Fest fand neben dem Festzug mit Radkorso, auch ein Stra\u00dfenrennen \u201eRund um das Richelsdorfer Gebirge\u201c, sowie die Bundes-Meisterschaften im Saalradsport statt, wobei sich unsere Sportler erstmals beim Kunst- und Reigenfahren wettkampfm\u00e4\u00dfig beteiligten. Diese Veranstaltung war eine gelungene Werbung f\u00fcr den Verein und den Radsport, und bewirkte einen ungeahnten Aufschwung.<\/p>\n<p>Schon ein Jahr sp\u00e4ter, beim Bundesfest 1953 in Hilmes, war der RV Germania 05 der dominierende Verein des Bundes. Im Saalradsport holte der RV Germania 05 alle Meistertitel nach Ronshausen. Im Einer-Kunstfahren waren Anna Schuchardt und Hans Mundszinger erfolgreich, im Zweier das Duo Schuchardt\/ Mundszinger. Im 4er Reigenfahren konnten sogar die ersten drei Pl\u00e4tze von Sportlern des RV Germania belegt werden. Auch im Rennsport stellten sich die ersten Erfolge ein, und die Titel gingen durch Fritz M\u00f6ller in der Sch\u00fcler- und Ernst Knoth der Jugendklasse ebenfalls nach Ronshausen.<br \/>\nDa der Radfahrerbund \u201eLandeck-Werratal\u201c von den amtlichen Sportbeh\u00f6rden nicht offiziell als Verband anerkannt wurde, beschlossen die Vereine 1954 den Bund aufzul\u00f6sen und als Kreisverband \u201eLandeck-Werratal\u201c dem Hessischen Radfahrerverband (HRV) im Bund Deutscher Radfahrer (BDR) beizutreten. Zum Kreis-vorsitzenden wurde Friedrich Schneider vom RV Germania Ronshausen gew\u00e4hlt. Organisatorisch wurde der neue Kreisverband dem Radsportbezirk Fulda angegliedert, der sich nun Bezirk \u201eFulda-Landeck-Werratal\u201c nannte. Durch diesen Schritt wurde das sportliche Bet\u00e4tigungsfeld des RV Germania auf ganz Hessen erweitert und stellte somit den Verein vor neue Herausforderungen. Bereits im August 1954 veranstaltete der RV Germania 05 Ronshausen im Saale des Vereinslokales \u201eZur Krone\u201c eine Werbeveranstaltung unter dem Titel \u201eFest der Meister im Kunst- und Reigenfahren\u201c, an dem Spitzenfahrer aus ganz Hessen teilnahmen. So waren unter anderen die Hessenmeisterin und deutsche Vizemeisterin im 1er Kunstfahren der Frauen, Hannelore Nau aus Fulda , der Hessenmeister und deutsche Vizemeister im 1er Kunstfahren der M\u00e4nner, Holdi Thum aus Kassel und die deutschen Meister im 2er Kunstfahren der Frauen, Inge Burandt und Helga Jentsch aus Frankfurt-Zeilsheim in Ronshausen am Start.<\/p>\n<p>Aber auch die Kunstradfahrer des RV Germania beteiligten sich an dem Programm und zeigten zum kr\u00f6nenden Abschluss unter anderem eine rollende Pyramide mit sieben Sportlern auf einem Fahrrad. Diese Veranstaltung war ein gro\u00dfer Erfolg und l\u00f6ste einen neuen Boom aus. Sie zeigte aber auch, dass dem Radsport durch die wenigen und teilweise veralteten R\u00e4der und die fehlende Sporthalle enge Grenzen gesetzt waren. Nachdem der Verein bereits ein neues Rennrad und eine Kunstradmaschine angeschafft hatte, wurde 1955 beschlossen noch vier neue Reigenr\u00e4der zu kaufen. Die n\u00f6tigen Mittel wurden durch Spenden der Mitglieder, einem Zuschuss der Gemeinde Ronshausen, sowie durch eine Beihilfe aus Totomitteln aufgebracht und die neuen R\u00e4der konnten im Fr\u00fchjahr 1956, anl\u00e4sslich einer gro\u00dfen Werbeveranstaltung im Vereinslokal \u201eZur Krone\u201c den Sportlern \u00fcbergeben werden. Bereits an den Hessenmeisterschaften im gleichen Jahr nahm der Verein erfolgreich teil.<br \/>\nEin weiterer H\u00f6hepunkt in der Vereinsgeschichte war das 50j\u00e4hrige Bestehen des Vereines, das Pfingsten 1955 mit einem zweit\u00e4gigen Zeltfest auf \u201eKrons Wiese\u201c, mit Festzug und Radkorso gefeiert wurde. Im Rahmen dieses Jubil\u00e4ums richtete der RV Germania auch erstmals die Bezirksmeisterschaften im Hallenradsport und im Stra\u00dfenrennen aus.<br \/>\nAber auch Geselligkeit und Kultur wurden beim RV Germania weiterhin gepflegt. So entstand 1956 eine Laienspielgruppe, die sich neben dem Radsport auch dem Theaterspiel widmete. Weihnachten 56 war Pr\u00e4miere. Im Vereinslokal \u201eZur Krone\u201c wurde unter der Regie von Fritz Schneider und Adam Killmer der \u201eDer Moosgrundbauer\u201c, ein Volksschauspiel in vier Akten mit Wilhelm Wa\u00dfmann in der Titelrolle aufgef\u00fchrt. Es war ein gro\u00dfer Erfolg, dem in den n\u00e4chsten zehn Jahren noch einige, wie \u201eDas Wunder im Tannengrund\u201c, \u201eWo das Herz der Heimat schl\u00e4gt\u201c, mit Gerhard Ziegenbein in der Hauptrolle, oder \u201eDer geplatzte Strohwitwer\u201c folgten.<\/p>\n<p>Ende der 50er, Anfang der 60er Jahre geriet der gesamte Radsport, in Folge der einsetzenden Motorisierungswelle, in eine schwere Krise. Diesem Trend sind leider viele Radfahrervereine zum Opfer gefallen. Der RV Germania 05 Ronshausen \u00fcberstand diese schwierige Zeit dank seiner vorbildlichen Jugendarbeit und dem guten Zusammenhalt, besonders der Theatergruppe und nicht zuletzt dem unerm\u00fcdlichen Einsatz des damaligen Vorstandes mit dem 1.Vorsitzenden Ludwig Lambrecht an der Spitze, der mit seinen Vorstandskollegen Friedrich Schneider, Adam Killmer, Hans Funk und Hans M\u00e4hler den Fortbestand des Vereines sicherte.<br \/>\nMitte der 60er Jahre war die Krise weitgehend \u00fcberwunden. Ein junger Vorstand, mit Ernst Knoth an der Spitze, \u00fcbernahm 1965 die Leitung des Vereines. Mit seinen Mitstreitern Horst Killmer, Gerhard Schumann und Hans Mundszinger sorgte er f\u00fcr neue Impulse. Besonders der Sportbetrieb wurde wieder aktiviert, durch Werbeveran-staltungen fanden wieder neue Sch\u00fcler und Jugendliche in den Verein und es ging sportlich wieder bergauf.<br \/>\n1966 wurde, mit etwas Versp\u00e4tung, das 60j\u00e4hrige Jubil\u00e4um gefeiert. Aus diesem Anlass fanden mehrere Veranstaltungen statt. Bei einem gro\u00dfen Kommersabend, an dem auch mehrere hessische Meisterinnen und Meister aus Kassel und Marburg teilnahmen, konnten auch unsere jungen Sportlerinnen und Sportler ihr K\u00f6nnen erstmals vor einem gr\u00f6\u00dferen Publikum zeigen. Dem langj\u00e4hrigen 1.Vorsitzenden Ludwig Lambrecht wurde an diesem Abend f\u00fcr seine Verdienste um den Radsport die silberne Ehrennadel des Hessischen Radfahrer Verbandes \u00fcberreicht. Au\u00dferdem richtete der RV Germania die Bezirksmeisterschaften im Stra\u00dfenrennen und einen Pokal-Wettkampf im 4er Reigenfahren aus.<\/p>\n<p>Um den Zusammenhalt im Verein weiter zu f\u00f6rdern wurden auch wieder Wanderfahrten durchgef\u00fchrt, an denen sich alle Mitglieder mit der ganzen Familie beteiligen konnten. F\u00fcr Abwechslung sorgte dabei ab 1966 die \u201eVereins-Bergmeisterschaft\u201c, die einmal im Jahr im Rahmen einer Wanderfahrt durchgef\u00fchrt wurde. An der 1.Bergmeisterschaft, die am 1. Mai 66 auf einer 3km langen Strecke auf der Landstra\u00dfe zwischen dem Forsthaus \u201eEichhorst\u201c und der H\u00f6he \u201eAm Zollstock\u201c ausgefahren wurde, beteiligten sich 2o Radler aller Altersgruppen. Erster Vereins-Bergmeister wurde Werner Bloss vor Werner G\u00f6tz und Ernst Knoth. Beachtlich war dabei die Leistung des langj\u00e4hrigen Vorstandsmitgliedes Adam Killmer, der mit seinen 58 Jahren den 4. Platz belegte.<br \/>\nAuch die neue Generation der Kunst- und Reigenfahrer hatte die Talsohle durchschritten und der RV Germania Ronshausen wurde bei den Bezirksmeisterschaften 1966 in Hilmes mit vier Meistertiteln und zwei Vizemeistern wieder der erfolgreichste Verein im Bezirk Fulda. Erste Pl\u00e4tze belegten Waltraud Erler, Karin Knoth, Werner Blo\u00df im Einer-Kunstfahren, sowie der Vierer-Reigen in der Besetzung Bernd Busch, Werner Zilch, G\u00fcnther Wagner und Arno Heitkamp. Vizemeister wurden Bernd Busch und Werner G\u00f6tz im Einer-Kunstfahren. Dieser Spitzenplatz konnte auch in den n\u00e4chsten Jahren verteidigt werden. Im Oktober nahm der Verein auch erstmals wieder an den hessischen Sch\u00fclermeisterschaften im Kunst- und Reigenfahren in Kassel teil und belegte im 4er Gruppenfahren mit der gleichen Mannschaft den 1. Platz.<br \/>\n1968 nahm der RV Germania erstmals an der Bundeswertung im Wanderfahren teil und belegte dabei einen hervorragenden 8. Platz. Durch diese Aktivit\u00e4ten konnten auch neue Mitglieder gewonnen werden und 1969 wurde die Zahl von 70 Mitgliedern erstmals \u00fcberschritten. Im gleichen Jahr war der RV Germania auch Veranstalter der Ronsh\u00e4user Kirmes und stellte mit Werner G\u00f6tz, Rosi Fey, Dietmar Klingenh\u00f6fer, Karin Knoth, Alfred Stein und Sieglinde Koch die Kirmesburschen- und Kirmesm\u00e4dchen.<br \/>\n1970 traten wesentliche Ver\u00e4nderungen f\u00fcr den RV Germania ein. Der Radsport-Bezirk \u201eFulda-Landeck-Werratal\u201c wurde aufgel\u00f6st und unser Verein trat mit den verbliebenen Vereinen des ehemaligen Radfahrerbundes \u201eLandeck-Werratal\u201c dem Radsport-Bezirk Kassel bei, dem er auch heute noch angeh\u00f6rt. Au\u00dferdem baute die Gemeinde Ronshausen eine neue Schule, der auch eine Sporthalle angegliedert war. Der Trainingsbetrieb, der bisher im Saal des Vereinslokals \u201eZur Krone\u201c stattfand, wurde jetzt in die Schulsporthalle verlegt.<br \/>\nDurch diesen Umzug bekamen die Kunst- und Reigenfahrer zwar eine gr\u00f6\u00dfere Fahrfl\u00e4che mit einem geeigneten Bodenbelag, aber durch die starke Belegung durch andere Sport treibende Vereine standen uns leider nur sehr beschr\u00e4nkte Trainingszeiten zur Verf\u00fcgung. Die sportliche Entwicklung wurde dadurch stark beeintr\u00e4chtigt.<\/p>\n<p>Um den jungen heimischen Sportlern mehr Starts unter Wettkampfbedingungen zu erm\u00f6glichen, wurde auf Initiative von Sportwart Hans Mundszinger, ein neuer Pokal- Wettbewerb ins Leben gerufen. Der RV Germania 05 Ronshausen f\u00fchrte am 3. Juli 1971, als erste Veranstaltung in der neuen Schul-Sporthalle, den \u201eGermania Wanderpreis\u201c im Kunstfahren f\u00fcr Sch\u00fcler und Jugendliche durch. Bereits der 1. \u201eGermania-Wanderpreis\u201c wurde ein voller Erfolg. In drei Wettbewerben k\u00e4mpften insgesamt 25 M\u00e4dchen und Jungen aus sechs Vereinen um die vom Landrat des Kreises Rotenburg, der Gemeinde Ronshausen und dem RV Germania gestifteten Wanderpokale, die von B\u00fcrgermeister Konrad Knierim und Vorstandsmitglied Friedrich Schneider an die Sieger \u00fcbergeben wurden. In den folgenden Jahren wurde der \u201eGermania-Wanderpreis\u201c bis auf sieben Wettbewerbe erweitert und wurde als \u201eDauerbrenner\u201c zum festen Bestandteil im Jahresprogramm des Radsport-Bezirkes Kassel. Beim 15. \u201eGermania-Wanderpreis\u201c, der am 15. September 1985 ausgefahren wurde, waren rund 50 Fahrerinnen und Fahrer aus 8 nordhessischen Vereinen am Start. Insgesamt wurden \u00fcber 20 Veranstaltungen dieses Wettbewerbes vom RV Germania 05 durchgef\u00fchrt.<br \/>\nAuch der Mitgliederstand entwickelte sich positiv und erreichte 1971 erstmals die Zahl von 80 Mitgliedern. Am 24.6.1973 wurden im Rahmen des 3. \u201eGermania-Wanderpreises\u201c zwei Mitglieder ausgezeichnet, die an dieser erfreulichen Entwicklung einen gro\u00dfen Anteil hatten. Ludwig Lambrecht, der rund 15 Jahre lang den Radfahrerverein als 1. Vorsitzende gef\u00fchrt hatte, wurde zum Ehrenvorsitzenden und Friedrich Schneider als langj\u00e4hriges Vorstandsmitglied, zum Ehren-mitglied ernannt. Die Urkunden wurden vom 1.Vorsitzenden Ernst Knoth \u00fcberreicht.<br \/>\n1974 war der RV Germania wiederum Ausrichter der Ronsh\u00e4user Kirmes. Die von unserem Verein geplante Zeltkirmes scheiterte aber am Widerstand der heimischen Gastwirte und somit wurde wieder wie bisher in den S\u00e4len \u201eZum Hessenkrug\u201c und \u201eZur Krone\u201c gefeiert. Auf der Jahreshauptversammlung wurde auch die Gr\u00fcndung einer Radballabteilung beschlossen, die Verwirklichung zog sich aber aus Kostengr\u00fcnden noch Jahre hinaus.<\/p>\n<p>Im Jahre 1975 wurde das 70j\u00e4hrige Bestehen des Radfahrer Vereines gefeiert. In der Jahreshauptversammlung wurden aus diesem Anlass einige Ehrungen ausgesprochen. Konrad Dippel, Georg Ehmer, Adam Becker und Heinrich Killmer wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. F\u00fcr besondere Verdienste um den Verein erhielt Ludwig Tann die erstmals vergebene Verdienstnadel in Gold. Mit der Nadel in Silber wurden die langj\u00e4hrigen Vorstandsmitglieder Gerhard Schumann und Ernst Knoth ausgezeichnet. Au\u00dferdem wurden f\u00fcr dieses Jubil\u00e4umsjahr einige Veranstaltungen beschlossen. So wurden bei der schon traditionellen Wanderfahrt am 1. Mai, an der sich 40 Sportfreunde beteiligten, auch die 10. Vereins-Bergmeisterschaft ausgetragen. Auf der Strecke zum \u201eZiebachsr\u00fcck\u201c siegte Roland Knoth vor Klaus M\u00f6ller und Wilfried Kleiner\u00fcschkamp.<br \/>\nZur F\u00f6rderung des Breitensportes hatte der Deutsche Sportbund die \u201eTrimmspiele\u201c ins Leben gerufen. Unter dem Motto \u201eTrimm dich durch Radfahren\u201c beteiligte sich auch der Bund Deutscher Radfahrer an dieser Aktion. Auch der RV Germania nutzte diese Trimmwelle zur Werbung f\u00fcr den Radsport und veranstaltete im Rahmen des 70j\u00e4hrigen Bestehens unter dem Titel \u201eQuer durch den Seulingswald\u201c am 1. Juni 1975 das 1. \u201eRonsh\u00e4user Volksradfahren\u201c. Diese Veranstaltung, an der Jedermann, unabh\u00e4ngig von einer Vereinszugeh\u00f6rigkeit, teilnehmen konnte, war die erste dieser Art im Kreis Hersfeld-Rotenburg und war mit 200 Teilnehmern ein gro\u00dfer Erfolg. Das Volksradfahren wurde zur Tradition und fand \u00fcber viele Jahre hinweg am Fronleichnamtag statt.<br \/>\nAuch der \u201eGermania Wanderpreis\u201c wurde im Jubil\u00e4umsjahr zum 5. Male ausgefahren und war mit \u00fcber 30 Teilnehmern aus sechs Vereinen bereits gut etabliert.<br \/>\nDen Abschluss der Festveranstaltungen bildete ein gro\u00dfer Kommersabend im Gasthaus \u201eZur Krone\u201c, der wegen Renovierung des Saales erst am 21. Februar 1976 stattfinden konnte. Im Verlaufe des Abends zeigte Hans Mundszinger einen Film, den er bei allen Veranstaltungen \u00fcbers ganze Jahr gedreht hatte. Der Verein ehrte auch verdiente und langj\u00e4hrige Mitglieder. Die goldene Nadel \u00fcberreichte der 1. Vorsitzende Ernst Knoth an Ludwig Tann, Heinrich Becker, Friedrich Schneider, Ludwig Lambrecht und Konrad Dippel, die Nadel in Silber erhielten Horst Killmer, Konrad Fey, Karl Funk, Karl Meister, Hans Funk, Hans M\u00e4hler und Georg Ehmer. Der Vorsitzende des Sportkreises 23 Rotenburg, Fritz Buchenau \u00fcberreichte die silberne Verdienstnadel des Sportkreises an Vorsitzenden Ernst Knoth und an Sportwart Hans Mundszinger.<\/p>\n<p>1976 wurde in einer au\u00dferordentlichen Mitgliederversammlung eine \u00c4nderung der Vereissatzung beschlossen, um den starken Ver\u00e4nderungen seit der Gr\u00fcndung vor \u00fcber 70 Jahren Rechnung zu tragen und um die Voraussetzungen f\u00fcr die Eintragung ins Vereinsregister zu schaffen.<br \/>\nBeim Wintervergn\u00fcgen im Februar 1977 konnte mit Hans Knuthas das 100. Mitglied begr\u00fc\u00dft werden, ihm wurde vom Vorsitzenden Ernst Knoth ein Blumengebinde \u00fcberreicht. Ein weiterer H\u00f6hepunkt in diesem Jahr war die Busfahrt zu unserer franz\u00f6sischen Partnerstadt Genas vom 7. bis 10. Oktober. Unsere Kunstradfahrer, verst\u00e4rkt durch Gudrun Lorenz vom RSC Weimar, dritter Platz bei den deutschen Meisterschaften im 1er Kunstfahren, wurden begeistert gefeiert.<br \/>\nAnl\u00e4sslich des Wintervergn\u00fcgens 1978 wurden die Sportkameraden Ernst Knoth, Horst Killmer, Alfred M\u00f6ller, Kaspar Knoth, Paul Funk, Hans Mundszinger, Heinrich Funk, Herbert Zilch, Jakob Dippel und Georg Lambrecht, f\u00fcr 25j\u00e4hrige Mitgliedschaft mit der silbernen Vereinsnadel ausgezeichnet. Erstmals wurden in diesem Jahr eigene Vereinsmeisterschaften im Kunstfahren ausgetragen, an denen 18 Sportlerinnen und Sportler teilnahmen. Zur weiteren F\u00f6rderung der Jugendarbeit veranstaltete der Verein im Sommer ein Zeltlager-Wochenende bei den \u201eEselsdellen\u201c im Wildecker Forst, an dem rund 30 Jugendliche und Betreuer teilnahmen.<br \/>\nMit dem 1. Geschicklichkeitsfahren am 21. Oktober 1979 f\u00fchrte der RV Germania einen neuartigen Wettbewerb ein. Mit dieser Veranstaltung wollte der Verein einen Beitrag zur sicheren Teilnahme der Sch\u00fcler und Jugendlichen am Stra\u00dfenverkehr leisten und gleichzeitig den Radsport einem noch gr\u00f6\u00dferen Personenkreis n\u00e4her bringen. Rund 30 Jungen und M\u00e4dchen nahmen das Angebot an und stellten ihr fahrerisches K\u00f6nnen auf einem, von Vereinsmitgliedern selbst gebauten Parcours, unter Beweis.<\/p>\n<p>Das Jahr 1980 stand ganz im Zeichen des 75j\u00e4hrigen Vereins-Jubil\u00e4um und wurde mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen begangen. Bereits am 12. Januar fand die 3.Vereinsmeisterschaft im Kunstradfahren statt, an der 13 M\u00e4dchen und Jungen teilnahmen Schon am 27. Januar richtete der RV Germania die Kreismeisterschaften im Kunstradfahren aus. Am 1. Mai wurde im Rahmen einer Wanderfahrt die 15. \u201eVereins-Bergmeisterschaft\u201c ausgetragen. Am 5. Juni stand das 6. \u201eRonsh\u00e4user Volksradfahren\u201c auf dem Programm und schon am 8. Juni ging der 10. \u201eGermania Wanderpreis\u201c \u00fcber die B\u00fchne, bei dem 54 Jungen und M\u00e4dchen am Start waren. Den Abschluss des ereignisreichen Jahres bildete am 7. September das 2. \u201eGeschicklichkeits-Turnier\u201c.<br \/>\nDer absolute H\u00f6hepunkt des Jahres war aber das gro\u00dfe Jubil\u00e4umsfest, das \u00fcber die Pfingstfeiertage vom 23. bis 26. Mai im gro\u00dfen Festzelt auf dem Kirmesplatz in der Aue gefeiert wurde. Es begann am Freitag mit einem gro\u00dfen Tiroler Abend, der von einem Musik- und Tanzensemble aus Kufstein gestaltet wurde. Am Samstag folgte dann ein gro\u00dfer Jubil\u00e4umskommers mit vielen Ehreng\u00e4sten aus Vereinen, Sportverb\u00e4nden und Politik. F\u00fcr ihre Verdienste um den Radsport wurden einige Mitglieder mit Ehrennadeln in Bronze, Silber und Gold vom Sportkreis Hersfeld-Rotenburg, sowie vom Bund Deutscher Radfahrer ausgezeichnet. F\u00fcr hervorragende Jugendarbeit wurde dem Jubil\u00e4umsverein die silberne Plakette des Landessportbundes Hessen verliehen. Der Sonntag begann mit einem Festgottesdienst in der Kirche, am Nachmittag bewegte sich ein bunter Festzug durch den Luftkurort und am Abend spielten die Boleros zum Tanz auf. Die Jubil\u00e4umsveranstaltung klang dann am Pfingstmontag mit einem musikalischen Fr\u00fchschoppen und einem Langsamfahr-Wettbewerb f\u00fcr die \u00f6rtlichen Vereine, sowie einem letzten Tanzabend aus.<br \/>\nIm Jubil\u00e4umsjahr geh\u00f6rten dem Vorstand folgende Mitglieder an: Ernst Knoth (1.Vorsizende) Rolf Werner (2.Vorsitzende) Gerhard Schumann (Kassenwart) Horst Killmer (Schriftf\u00fchrer), Hans Mundszinger (Obersportwart), Hildegard Werner (Frauenwartin), die Fachwarte und \u00dcbungsleiter Alfred M\u00f6ller, Herbert M\u00f6ller, Rolf Werner, Hildegard Werner, Bernd Busch und Horst Noll, sowie Ursula M\u00f6ller und Heinz Gie\u00dfler als Beisitzer.<br \/>\nAuf der Jahreshauptversammlung im Februar 1981 konnte der 1.Vorsit-zende Ernst Knoth mit 135 Mitgliedern einen neuen Mitgliederrekord bekannt geben. Bei der Vorrunde Nord in Kassel, konnten sich erstmals seit l\u00e4ngerer Zeit wieder Sportlerinnen des RV Germania zur Hessenmeisterschaft qualifizieren. Tanja Schicht und Tatjana Fuchs belegten im Zweier-Kunstfahren der Sch\u00fclerinnen den 2.Platz und durften dadurch in Wiesbaden starten, wo sie einen guten sechsten Platz belegten. 1981 bewarben sich auch erstmals Vereinsmitglieder um das \u201eDeutsche Radsportabzeichen\u201c und erf\u00fcllten die Bedingungen im Schnellfahren, Kontrollfahren und Wanderfahren. Die Nadeln und Urkunden wurden anl\u00e4sslich des Wintervergn\u00fcgens \u00fcberreicht. Das Radsportabzeichen in Silber erhielt Bernd Busch, mit Gold wurden Elfriede Gie\u00dfler, Heinz Gie\u00dfler, Wilhelm Trieselmann, Hans Mundszinger und Reinhard Schicht ausgezeichnet. Das Jugend-Leistungsabzeichen des BDR in Bronze erhielten Elke Noll, Tatjana Fuchs, Tanja Schicht, Jutta Ernst und Carsten Gie\u00dfler.<\/p>\n<p>Bisher wurden die Picknicks und Grillfeste bei den Vereinswanderfahrten entweder im Freien oder an \u00f6ffentlichen Schutzh\u00fctten durchgef\u00fchrt, was meistens mit Schwierigkeiten verbunden war. Entweder spielte das Wetter nicht mit, oder es gab \u00c4rger mit den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden. Dieses Problem konnte jetzt gel\u00f6st werden. Das Vereinsmitglied Hans Ernst stellte dem Verein kostenlos eine, in Ortsn\u00e4he gelegene, Weide mit einer ungenutzten Viehh\u00fctte auf Dauer zur Verf\u00fcgung. In Eigenleistung der Mitglieder wurde dieses Grundst\u00fcck teilweise eingeebnet, eingez\u00e4unt und mit B\u00e4umen und Str\u00e4uchern bepflanzt und so zur \u201eFreizeitanlage im N\u00f6stenbach\u201c umgestaltet. Die H\u00fctte wurde mit einem Holzfu\u00dfboden versehen und innen mit Profilbrettern ausgekleidet und somit in einen wohnlichen Zustand versetzt. Sp\u00e4ter kam noch ein Zelt hinzu, das bei Bedarf zus\u00e4tzlich aufgestellt werden konnte. Damit war der Verein f\u00fcr Veranstaltungen im Freien gut ger\u00fcstet und von Wetter und Gastst\u00e4tten unabh\u00e4ngiger geworden. In den n\u00e4chsten Jahren wurden in dieser \u201eFreizeitanlage im N\u00f6stenbach\u201c viele fr\u00f6hliche Feste gefeiert. Durch die Bewirtung in eigener Regie, konnten trotz volkst\u00fcmlicher Preise auch einige \u00dcbersch\u00fcsse erwirtschaftet werden, die der Jugendarbeit des Vereines zugute kamen.<br \/>\n1982 wurde endlich auch der Beschluss zur Gr\u00fcndung einer Radballabteilung verwirklicht. Etwa zehn Jugendliche nahmen, unter der Leitung von Radballfachwart Rolf Werner, das Training auf. Aus finanziellen Gr\u00fcnden musste zun\u00e4chst auf gebrauchten Radball-Maschinen trainiert werden, die von einem Kasseler Verein erworben worden waren. Radballtore und Banden zur Spielfeldbegrenzung hatten einige Mitglieder, mit Unterst\u00fctzung der Firma Niebuhr, in Eigenleistung angefertigt. Auch der Rennsport wurde wieder aktiviert, leider blieb aber mit Carsten Gie\u00dfler nur ein Jugendlicher bei der Stange, dieser vertrat aber die Farben des RV Germania 05, unter der Regie des Fachwartes f\u00fcr Rennsport Heinz Gie\u00dfler, \u00fcber viele Jahre erfolgreich bei Stra\u00dfenrennen auf Bezirks- und Landesebene.<br \/>\nObwohl die Kunstradfahrer sich die verf\u00fcgbare Trainingszeit jetzt mit den Radballern teilen mussten, konnten sie ihre Spitzenstellung im Kreis behaupten und holten bei den Kreismeisterschaften 1983 in Bad Hersfeld vier Meistertitel nach Ronshausen. Auch die neue Radballabteilung entwickelte sich gut und nahm in der Spielzeit 83\/84 erstmals mit einer Mannschaft am Spielbetrieb der Bezirksliga B teil. Die Mannschaft spielte mit Ralf M\u00f6ller und Dirk Sandrock, als Ersatzspieler kamen auch Klaus M\u00f6ller, Peter Wlodarczak und Alexander M\u00f6ller zum Einsatz.<\/p>\n<p>An den Vereinsmeisterschaften 1984 nahmen neben den Kunstradfahrern erstmals auch vier Radballmannschaften teil. Im gleichen Jahr wurde das Ronsh\u00e4user Volksradfahren bereits zum 10. male durchgef\u00fchrt. Nach einer Unterbrechung von 18 Jahren, veranstaltete der RV Germania 05 Ronshausen am 24.Juni 1984 erstmals auch wieder ein Stra\u00dfenrennen. Unter dem Motto \u201eRund um die Au\u201c nahmen \u00fcber 100 Rennfahrer aus dem Bezirk Kassel an dem Rundstrecken-Rennen teil. In der Spielzeit 84\/85 nahm der RV Germania bereits mit drei Mannschaften am Spielbetrieb der Bezirksliga Kassel teil. Erm\u00f6glicht wurde diese positive Entwicklung, nachdem der Verein tief in die Tasche gegriffen und neue Radballr\u00e4der gekauft hatte.<br \/>\nIm Jahre1985 feierte der RV Germania o5 Ronshausen sein 80j\u00e4hriges Bestehen. Es war ein sehr ereignisreiches Jahr. Bereits im Januar wurde auf der Jahreshauptversammlung Reinhard Schicht zum neuen 1. Vorsitzenden gew\u00e4hlt, da sich Ernst Knoth nach 20 Jahren an der Spitze des Vereines nicht mehr zur Wahl gestellt hatte. Vom 1. bis 3. Mai fand eine Busfahrt ins Zillertal statt. Das Jubil\u00e4um wurde dann im September mit einer Veranstal-tungsreihe begangen, an der alle Abteilungen des Vereins beteiligt waren. Es begann am 1. September mit dem 2. Stra\u00dfenrennen \u201eRund um die Au\u201c, an dem rund 100 Rennfahrer aus ganz Nordhessen teilnahmen und Carsten Gie\u00dfler vom RV Germania den 5. Platz bei den Junioren belegte. Am n\u00e4chsten Wochenende stand dann der Breitensport im Vordergrund. Am Samstag und Sonntag veranstaltete der RV Germania ein \u201eGeschicklich-keitsfahren\u201c, an dem die Ortsvereine und jeder als Einzelstarter teilnehmen konnten. Au\u00dferdem fand am Sonntag noch das 11. \u201eRonsh\u00e4user Volksradfahren\u201c statt. Bereits eine Woche sp\u00e4ter, am 14. war die Radballabteilung mit dem 1. Radballturnier um den \u201eKehlberg-Pokal\u201c, an dem acht Mannschaften teilnahmen, an der Reihe. Den Abschluss machten dann am 15. September die Kunstradfahrer mit dem 15. \u201eGermania Wanderpokal\u201c.<br \/>\nDem Vorstand geh\u00f6rten im Jubil\u00e4umsjahr 1985 folgende Mitglieder an: Reinhard Schicht (1.Vorsitzende), Rolf Werner (2.Vorsitzende), Karl Noll (Kassenwart), Gerhard Noll (Schriftf\u00fchrer), Hans Mundszinger (Sport-und Pressewart), Gerlinde Schicht (Frauenwartin), sowie die Fachwarte: Bernd Busch (Kunstradfahren), Rolf Werner (Radball), Heinz Gie\u00dfler (Rennsport), Herbert M\u00f6ller (Radtouristik) und Hans G\u00f6tz (Radwandern).<\/p>\n<p>Auf der Jahreshauptversammlung 1986 wurde eine erneute \u00c4nderung der Satzung beschlossen, um endg\u00fcltig die Eintragung in das Vereinsregister zu erm\u00f6glichen. Au\u00dferdem wurden Ursula M\u00f6ller und Bernd Busch mit der silbernen Verdienstnadel ausgezeichnet und Hans M\u00e4hler zum Ehrenmitglied ernannt. Hans M\u00e4hler geh\u00f6rte lange Jahre dem Vorstand an und war einer der M\u00e4nner, denen der Radfahrer Verein die Wiedergr\u00fcndung nach dem Kriege und das \u00dcberleben in der schwierigen Nachkriegszeit zu verdanken hat.<br \/>\nBeim Wintervergn\u00fcgen 86 wurden Ernst Knoth und Hans Mundszinger f\u00fcr ihre \u00fcber 20j\u00e4hrige Vorstandst\u00e4tikeit mit einem Zinnteller geehrt. Im Oktober unternahm der RV Germania eine viert\u00e4gige Busfahrt in die alte Reichshauptstadt Berlin. H\u00f6hepunkt war der Besuch des 82. \u201eBerliner Sechstagerennen\u201c in der Deutschlandhalle. Die Radballabteilung nahm in der Spielzeit 85\/86 mit drei Mannschaften am Spielbetrieb teil. Beim 2. \u201eKehlberg-Pokal\u201c konnte die Mannschaft Ronshausen I den 3.Platz erringen.<br \/>\nIm Dezember 1986 erfolgte die Eintragung ins Vereinsregister beim Amtsgericht Rotenburg. Der Verein erlangte damit gleichzeitig die Gemeinn\u00fctzigkeit und nannte sich jetzt \u201eRV Germania 1905 Ronshausen e.V\u201c.<br \/>\nAuch in der Spielzeit 86\/87 nahmen wieder drei Radballmannschaften am Spielbetrieb der Bezirksliga B3 teil. Die 1. Mannschaft belegte auch hier den 3. Rang. Den 2. Platz, und damit die Teilnahme an der Aufstiegsrunde, verpasste sie am letzten Spieltag in Ronshausen durch eine 4:5 Niederlage im letzten Spiel gegen den direkten Konkurrenten Bad Hersfeld. Im Oktober 87 fand wieder ein Stra\u00dfenrennen in Ronshausen statt. Der RV Germania richtete auf einer Rundstrecke mit Start und Ziel \u201eAm M\u00fchlgraben\u201c das Abschlussrennen des Bezirkes Kassel aus.<\/p>\n<p>Das Jahr 1988 begann mit einem sportlichen H\u00f6hepunkt. Am 17. Januar fand in Ronshausen erstmals ein \u201eQuerfeldein-Radrennen\u201c statt. Der RV Germania 05 richtete auf einer Strecke im Marbachtal die Bezirksmeister-schaften des Bezirkes Kassel aus. Vom RV Germania nahm Carsten Gie\u00dfler an dem Rennen teil und belegte einen guten 7. Platz. Am 5. Juni fand der bundesweite \u201eTag des Radfahrens\u201c statt, den in diesem Jahr der RV Germania f\u00fcr den Radsport-Kreis Hersfeld-Rotenburg ausrichtete. Auf dem Programm stand eine Sternfahrt aller Vereine nach Ronshausen, die Kreismeisterschaften im Radball und Radpolo, sowie das 14. \u201eRonsh\u00e4user Volksradfahren\u201c, an dem 110 Radler teilnahmen, unter ihnen das langj\u00e4hrige Vorstandsmitglied Friedrich Schneider, der mit 80 Jahren als \u00e4ltester Teilnehmer geehrt wurde. Im Radball wurde die 1. Mannschaft ungeschlagen Gruppensieger der Vorrunde, vor Albungen, Nordshausen, Hoof und Bad Hersfeld und qualifizierte sich damit zur Bezirkspokal-Endrunde.<br \/>\nAuch traurige Anl\u00e4sse musste der Radfahrer Verein zur Kenntnis nehmen, so den pl\u00f6tzlichen Tod des langj\u00e4hrigen 1.Vorszteneden Ernst Knoth, der am 17. Mai im Alter von 51 Jahren verstarb.<br \/>\nIn der Jahreshauptversammlung 1989 wurde die Beschaffung neuer R\u00e4der f\u00fcr Kunstfahren und Radball beschlossen, wobei der Verein auf Zusch\u00fcsse aus Sportf\u00f6rdermitteln hofft. Da das alte Vereinsbanner stark zerschlissen, und nach Auskunft einiger Fachfirmen nicht mehr zu restaurieren sei, beschlossen die Mitglieder einstimmig die Anschaffung eines neuen Banners. In einer spontanen Spendenaktion wurden von den anwesenden Mitgliedern sogleich mehrere Hundert Mark f\u00fcr diesen Zweck gespendet. Neben den allj\u00e4hrlichen Veranstaltungen, wie \u201eGermania-Wanderpokal\u201c und \u201eKehlberg-Pokal\u201c, richtete der RV Germania im gleichen Jahr auch die Kreismeisterschaften im Kunstradfahren und das Bezirksabschlussrennen der Stra\u00dfenfahrer aus.<br \/>\nAuf der Jahreshauptversammlung 1990 wurde das restaurierte Vereins-Banner vorgestellt. Die bereits beschlossene Neuanschaffung war hinf\u00e4llig geworden, da entgegen den zun\u00e4chst anders lautenden Ausk\u00fcnften, doch noch eine Instandsetzung m\u00f6glich war. Auch wurde bekannt gegeben, dass die Fachwartin f\u00fcr Kunstradfahren Elke Noll, ihre Trainerausbildung erfolgreich abgeschlossen hat und jetzt im Besitz der C-Trainer Lizenz des HRV ist. Dadurch kann der Verein wieder in den Genuss von Zusch\u00fcssen f\u00fcr \u00dcbungsleiter kommen. Im Jahr 1990 unternahm der RV Germania wieder eine Busfahrt, sie wurde von Horst Killmer organisiert und f\u00fchrte vom 18. bis 20. Mai in den Bayrischen Wald. Auch an der Durchf\u00fchrung der Ronsh\u00e4user Kirmes war unser Verein beteiligt, die er zusammen mit dem Jugendclub, dem M\u00e4nnergesangverein 1893 und dem Obst- und Gartenbauverein hervorragend ausrichtete.<\/p>\n<p>Das herausragende Ereignis des Jahres 1990 aus sportlicher Sicht, war die Hessenmeisterschaft im Querfeldein-Radrennen, die der RV Germania am 9. Dezember ausrichtete. Bei frostigen Temperaturen gingen rund 50 Fahrer aus ganz Hessen an den Start, unter ihnen auch Carsten Gie\u00dfler vom RV Germania. Sie wurden auf der sehr anspruchsvollen und schwierigen Strecke im Marbachtal von etwa 250 begeisterten Zuschauern angefeuert. Es war die erste und bislang einzige Hessenmeisterschaft die der Verein ausrichtete.<br \/>\nAm 3. 2. 91 richtete der Verein die Kreismeisterschaften im Kunstradfaren aus. Nach den r\u00fcckl\u00e4ufigen Beteili-gungen fand in diesem Jahr kein Volksradfahren mehr statt, es wurde durch ein Wanderfahren f\u00fcr Jedermann ersetzt, dem aber auch nur ein m\u00e4\u00dfiger Erfolg beschieden war. Au\u00dfer an den \u00fcblichen Sportereignissen des Jahres, war der RV Germania auch an der Durchf\u00fchrung des Dorffestes beteiligt. Ein Ereignis von besonderer Art war die Busfahrt in unsere franz\u00f6sische Partnerstadt Genas, die an Pfingsten 1991 stattfand. Wir wurden von den dortigen Radsportfreunden hervorragend aufgenommen und verbrachten mit ihnen zusammen ein paar unvergessliche Tage. Leider hatten wir aber bei der gemeinsamen Rad-Wanderfahrt durch St\u00fcrze drei Verletzte zu beklagen, die wohl durch die ungewohnten, fremden R\u00e4der verursacht wurden.<br \/>\nDas Jahr 1992 war f\u00fcr die Radballabteilung recht erfolgreich. Beim 8. \u201eKehlberg-Pokal\u201c belegte der RV Germania den 3. Platz und errang den Fairness-Pokal. Auch in der Bezirksliga belegte die 1. Mannschaft einen vorderen Platz. F\u00fcr die An- und Abreise zu den 12 Spieltagen mussten 1.468 Kilometer zur\u00fcckgelegt werden. Auch die Abteilung Kunstradfaren nahm an sechs Wettbewerben auf Kreis- und Bezirksebene erfolgreich teil.<br \/>\n\u00c4hnlich verlief in sportlicher Sicht auch das Jahr 1993, in dem, au\u00dfer dem normalen Sportbetrieb, keine besonderen Ereignisse zu vermelden waren. Es gab jedoch eine ganze Reihe von Ehrungen. So wurden 16 Mitglieder f\u00fcr 25 j\u00e4hrige und 12 Mitglieder f\u00fcr 40 j\u00e4hrige Mitgliedschaft geehrt. Fritz Schneider, Ludwig Lambrecht und Heinrich Becker wurden f\u00fcr \u00fcber 60 Jahre Mitgliedschaft mit einem Ehrenteller ausgezeichnet.<br \/>\nEtwas mehr Aktivit\u00e4ten waren 1994 angesagt. Neben den \u00fcblichen Veranstaltungen richtete unser Verein die Kreissternfahrt und die Kreismeisterschaften im Radball aus und beteiligte sich wieder am Dorffest. Als besonderen H\u00f6hepunkt ist der Gegenbesuch der Radsportfreunde aus unserer franz\u00f6sischen Partnerstadt Genas zu erw\u00e4hnen, der an Pfingsten stattfand. Einige Sportfreunde hatten sogar die 900 km mit dem Fahrrad zur\u00fcckgelegt und wurden bereits in Weiterode von einer Abordnung des RV Germania 05 erwartet und nach Ronshausen geleitet, wo am Haus des Gastes ein gro\u00dfer Empfang durch B\u00fcrgermeister und Gemeindevorstand, sowie dem Radfahrer Verein stattfand. Nach einem gemeinsamen Galaabend im Haus des Gastes fand am n\u00e4chsten Tag ein gem\u00fctliches Zusammensein an unserer Freizeitanlage im \u201eN\u00f6stenbach\u201c statt.<\/p>\n<p>Die zweite H\u00e4lfte der 90ger Jahre war durch sinkende Beteiligung bei allen sportlichen und geselligen Aktivit\u00e4ten gekennzeichnet. Im Bereich Kunstradfahren konnten die Abg\u00e4nge von Sportlern zwar durch Neuzug\u00e4nge in etwa ausgeglichen werden, so dass die Zahl der Aktiven zwar stark schwankte, im Schnitt aber fast konstant blieb. Wie bei allen Vereinen, machte sich aber auch beim Radfahrer Verein eine gewisse Vereinsm\u00fcdigkeit der j\u00fcngeren Generation bemerkbar, so gingen leider die meisten Jugendlichen nach ihrer aktiven Zeit dem Verein wieder verloren so dass eine sp\u00fcrbare \u00dcberalterung in der Vereinsstruktur eintrat.<br \/>\nNoch schlechter ist die Situation in der Radballabteilung, sie hat seit Jahren mit gro\u00dfen Nachwuchsproblemen zu k\u00e4mpfen. Dies f\u00fchrte dazu, dass der Spielbetrieb zeitweise ganz eingestellt werden musste. Nur der Sportbegeisterung einiger \u00e4lterer Spieler ist es zu verdanken, dass der Spielbetrieb wieder aufgenommen und mit beachtlichem Erfolg weitergef\u00fchrt werden konnte.<br \/>\nDer Stra\u00dfen-Rennsport ist ganz zum Erliegen gekommen, ein Grund daf\u00fcr ist wohl auch die Gef\u00e4hrdung durch die starke Zunahme des Verkehrs, die ein Training auf \u00f6ffentlichen Stra\u00dfen kaum noch zul\u00e4sst. Das Querfeldein-Rennen wurde inzwischen durch Mountainbike und Cross-Rennen fast ganz verdr\u00e4ngt. Um diesem Trend gerecht zu werden, entstand auch beim RV Germania um die Jahrtausendwende eine Mountainbike-Gruppe und mit dem Cross-Country-Event \u201eWaldhessen Pur\u201c veranstaltete der RV Germania jedes Jahr ein gr\u00f6\u00dferes Rennen, an dem im Schnitt rund 100 Fahrer aus ganz Nordhessen teilgenommen haben.<\/p>\n<p>Der Mangel an j\u00fcngeren Mitgliedern und die Tatsache, dass junge Menschen in unserer Region keine qualifizierten Arbeitsstellen finden, f\u00fchrt auch zwangsl\u00e4ufig zu Schwierigkeiten bei der Besetzung von Vorstands-posten. So war es nicht leicht einen neuen Vorsitzenden zu finden, als sich Reinhardt Schicht 1998, nach 12 Jahren im Amt, nicht mehr zur Wahl stellte. Roland Knoth stellte sich schlie\u00dflich zur Verf\u00fcgung, trat aber schon im Jahre 2000 wieder zur\u00fcck. Rolf Werner f\u00fchrte als 2.Vorsitzende die Gesch\u00e4fte weiter, bis auf der Jahreshauptversammlung am 14.1.2001 ein neuer Vorstand, mit Matthias Wunn an der Spitze gew\u00e4hlt werden konnte.<br \/>\nDie Mitgliederzahl ist in den letzten Jahren leider etwas zur\u00fcckgegangen und liegt derzeit bei etwa 100 Mitgliedern. Im sportlichen Bereich sind in den letzten Jahren keine gro\u00dfen \u00c4nderungen eingetreten. Obwohl im Radball immer noch Nachwuchsmangel herrscht, kann im Jahre 2004 \u00fcber eine positive \u00dcberraschung berichtet werden. Die 2002 reaktivierte Senioren-Mannschaft mit Ralf und Klaus M\u00f6ller belegte in der Saison 2003\/2004 den 2. Platz in der Kreisliga und ist damit in die Bezirksliga Kassel aufgestiegen. Auch bei den Bezirks-Pokal-Wettk\u00e4mpfen in Kassel waren die Br\u00fcder M\u00f6ller erfolgreich und gewannen den Bezirkspokal der Kreisklasse vor Heiligenrode und Albungen.<br \/>\nDie Kreismeisterschaften im Radball wurden ebenfalls vom RV Germania 05 ausgerichtet. Leider musste das Radballturnier um den \u201eKehlberg-Pokal\u201c kurzfristig abgesagt werden, da unser Sportkamerad und Ehrenmitglied Konrad Fey am Morgen bei den Vorbereitungen zu diesem Turnier in der Turnhalle einem pl\u00f6tzlichen Herztod erlag.<br \/>\nAuch bei den Kunstradfahrern verlief die Saison recht erfolgreich. An den abschlie\u00dfenden Vereinsmeisterschaften am 11. Dezember nahmen unter der Leitung von Fachwartin Ilona Arnes 10 Sportlerinnen teil, den Gesamtsieg konnte Alina Wellner vor Johanna M\u00f6ller und Martina Knierim erringen.<\/p>\n<p><strong>Der Vorstand setzte sich im Jubil\u00e4umsjahr wie folgt zusammen:<\/strong><\/p>\n<p>1. Vorsitzende: Matthias Wunn 2. Vorsitzende und Schriftf\u00fchrer: Klaus M\u00f6ller<br \/>\nHauptkassiererin: Tatjana M\u00f6ller 2. Kassierer: Ralf M\u00f6ller<br \/>\nSportwart: Reinhard Schicht Jugendwartin und Fachwart Kunstradfahren: Ilona Arnes<br \/>\nFachwart Radball: Rolf Werner Fachwart Wanderfahren: Hans Mundszinger<br \/>\nPressewart: Heinz Gie\u00dfler Seniorenbeirat: Jakob Dippel und Gerhard Noll<\/p>\n<p><strong>In seiner 100j\u00e4hrigen Geschichte wurden die Geschicke des Radfahrer Vereins Germania 05 Ronshausen e.V. von folgenden Vorsitzenden geleitet:<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Mausehund<br \/>\nGebhard Funk<br \/>\nCh. H. Funk<br \/>\nHeinrich Schumann<br \/>\nPeter Zilch<br \/>\nPeter M\u00f6ller<br \/>\nLudwig Lambrecht 1950 bis 1965 mit zwei Unterbrechungen durch<br \/>\nAdam Killmer 1959 und<br \/>\nHorst Killmer 1960<br \/>\nErnst Knoth 1965 bis 1985<br \/>\nReinhard Schicht 1985 bis 1998<br \/>\nRoland Knoth 1998 bis 2000<br \/>\nMatthias Wunn 2001 bis 2018<br \/>\nBj\u00f6rn Kistler 2018 bis 2020<br \/>\nRainer Hildebrandt 2020 &#8211; \u2026.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Radfahrer Verein Germania 1905 Ronshausen e.V. Die Chronik wurde von Fr. Schneider\/H. Mundszinger zusammengestellt. Vielen Dank f\u00fcr die hervorragende Arbeit. Im Fr\u00fchjahr 1905 trafen sich vierzehn begeisterte Radfahrer im Gasthaus \u201eZur Krone\u201c in Ronshausen und gr\u00fcndeten den ersten, von sp\u00e4ter drei Radfahrer Vereinen des Dorfes, von denen zwei die Wirren der Zeit leider nicht \u00fcberstanden. 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